|
Kälte führt zu Faulheit: Deutsche treiben weniger Sport und fahren mehr Auto |
|
Die Wintermonate machen viele Deutsche zu Bewegungsmuffeln. Eine repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag der KKH-Allianz unter 1.006 Bundesbürgern ergab jetzt: 31 Prozent der Deutschen treiben allein wegen der Kälte weniger Sport, 36 Prozent nutzen häufiger das Auto, und sogar 59 Prozent lassen das Rad öfter stehen. Jeder vierte Befragte geht in der kalten Jahreszeit weniger draußen spazieren.
„Unter gesundheitlichen Aspekten ist diese Entwicklung nicht nachzuvollziehen“, sagt Daniel Alföldy vom KKH-Allianz Serviceteam in Ludwigsburg. „Sport ist auch an frischer Winterluft nicht nur problemlos möglich, sondern auch gesund. Außerdem kann man damit prima die Auswirkungen von Gänsebraten und Glühwein eindämmen.“
Allerdings sollten während der körperlichen Ertüchtigung bei frostigen Temperaturen einige Punkte beachtet werden:
- Auf jeden Fall ausreichend gegen Kälte schützen, ansonsten drohen Unterkühlung und schlimmstenfalls Kreislaufversagen
- Nach dem Zwiebelprinzip kleiden, also mehrere Schichten übereinander tragen
- Am meisten Körperwärme geht über den Kopf verloren: Mütze tragen
- Bei extremer Kälte dem eigenen Körper nicht zu viel abverlangen und keine Rekorde anstreben
- Unfällen in der dunklen Jahreszeit durch Reflektoren an der Kleidung vorbeugen
- Sofort nach dem Sport runter mit der verschwitzen Kleidung und in trockene Sachen schlüpfen
|