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Arzneimittelkosten steigen um 5,4 Prozent je Versicherten - KKH-Allianz: Bundestag muss Röslers Maßnahmenpaket schnell beschließen |
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Die Arzneimittelkosten sind im ersten Quartal bei der KKH-Allianz um 5,4 Prozent je Versicherten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen. Rund 191 Millionen musste die gesetzliche Krankenkasse für die Medikamente ihrer Versicherten von Januar bis März 2010 ausgeben – und das bereits nach Abzug der geschätzten Einsparungen durch die Rabattverträge mit Pharmaherstellern. Ingesamt sind das 25 Millionen mehr als im gleichen Zeitraum 2009. Angesichts dieser Entwicklung fordert Ingo Kailuweit, Vorstandschef der KKH-Allianz: „Das im März vom Bundesgesundheitsminister vorgelegte Eckpunkte-Papier zum Einsparpotenzial im Arzneimittelmarkt muss jetzt schnell in einen Gesetzestext umgewandelt und vom Bundestag beschlossen werden.“
Der Kassenchef sprach sich vor allem dafür aus, die kurzfristig wirkenden Maßnahmen wie die Erhöhung des Arzneimittelabschlags von 6 auf 16 Prozent schnellstmöglich einzuführen. „Je früher die angestrebten Maßnahmen greifen, desto mehr Kosten lassen sich sparen. Das entlastet die angespannte Finanzsituation im deutschen Gesundheitswesen und damit den Geldbeutel der Versicherten.“ Prinzipiell sei die Reform begrüßenswert, so Kailuweit: „Dieser Schritt war längst überfällig, denn seit Jahren ist der Arzneimittelbereich maßgeblich an der Kostenexplosion im deutschen Gesundheitswesen beteiligt. Die Initiative Röslers ist ein erster wichtiger Schritt, damit Gesundheit auch in Zukunft bezahlbar bleibt.“
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