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TK: Krankengeld-Ausgaben in Bayern steigen um ein Drittel |
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Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen immer mehr Krankengeld. Allein bei der Techniker Krankenkasse (TK) in Bayern stiegen die Ausgaben in den letzten fünf Jahren um rund ein Drittel an. Im Jahr 2006 lagen die Krankengeld-Ausgaben je berechtigtem TK-Mitglied im Freistaat durchschnittlich bei 150 Euro, 2010 schon bei 194 Euro. Für das Jahr 2011 ist ebenfalls ein Anstieg zu verzeichnen. "Die Ausgaben betragen je Berechtigen über 200 Euro. Das sind für Bayern Ausgaben von insgesamt rund 93 Millionen Euro", erklärt Gerhard Schweiger, Leiter des TK-Servicezentrums Krankengeld in München.
Wer länger krank und gesetzlich versichert ist, kann nach Ende der Lohnfortzahlung Krankengeld bekommen. Grundsätzlich zahlt der Arbeitgeber in den ersten sechs Wochen den Lohn weiter. Danach greift das Krankengeld. "Krankenkassen mit gutem Management der Versorgung, können Betroffene aber noch weiter unterstützen", erklärt Schweiger. Als Beispiel nennt er die stufenweise Wiedereingliederung, um nach längerer Krankheit sanft in den Arbeitsprozess hineinzugleiten. Ist der Patient einverstanden, erstellt sein Arzt einen Plan, wie die Arbeitszeit schrittweise bis zum ursprünglichen Umfang angehoben werden soll. Die Kasse zahlt weiterhin Krankengeld, berücksichtigt aber ein eventuelles Arbeitsentgelt der Firma in dieser Zeit. Aktive Patienten kehren schneller wieder in den Kreis der Kollegen zurück und stärken so auch ihre sozialen Kontakte. Dies fördert ebenfalls die Genesung.
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