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AOK und IKK: Der Weg ist frei für die Fusion zum 1. April |
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Die Fusion von AOK und IKK Niedersachsen kann wie geplant am 1. April 2010 erfolgen: Auch das niedersächsische Sozialministerium hat dem Zusammenschluss jetzt zugestimmt. Vergangene Woche hatten bereits das Bundeskartellamt und das Bundesversicherungsamt den Antrag positiv beschieden.
Die AOK Niedersachsen wächst damit um 285.000 neue Kunden auf 2,45 Millionen Versicherte und baut so ihren Status als achtgrößte Krankenkasse Deutschlands und Marktführer in Niedersachsen aus. Der Jahresetat des fusionierten Unternehmens beträgt 7,3 Milliarden Euro.
Erster greifbarer Vorteil für die ehemaligen IKK-Mitglieder: Sie brauchen 2010 keinen Zusatzbeitrag zu entrichten. Dieselbe Zusage hatte die AOK ihren eigenen Mitgliedern bereits Ende 2009 gemacht. Grundlage dafür ist ein solider Überschuss von 69 Millionen Euro für das abgelaufene Jahr. „Diese kassenartenübergreifende Fusion wird eine Erfolgsgeschichte werden!“, zeigte sich AOK-Vorstandsvorsitzender Dr. Jürgen Peter zuversichtlich. Beide Kassen ergänzten sich gut in punkto Geschäftsstellenpolitik, Unternehmenskultur und gesundheitspolitischer Ausrichtung. Zudem seien AOK und IKK im Handwerk verwurzelt. Für diesen Marktsektor werden ein neuer Handwerkerbeirat ins Leben gerufen und neue bedarfsgerechte Gesundheitsangebote entwickelt. Der Verwaltungsrat wird am 8. April zu seiner konstituierenden Sitzung zusammentreten.
„Die Zusammenführung der Haushalte, der Organisation und der Datenbestände beider Kassen liegt voll im Zeitplan. Auch personalwirtschaftlich wird die Verschmelzung gut funktionieren, weil wir unter Einbeziehung der Personalräte und der Gewerkschaften gute Regelungen finden konnten“, teilte Peter mit.
Den ehemaligen IKK-Versicherten stehen in Niedersachsen rund 100 wohnortnahe AOK-Servicezentren offen statt bisher 35. Rechtzeitig zum Monatswechsel erhalten sie auch die neuen Chipkarten.
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