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Pressemitteilungen der AOK Hessen - Allgemeine Ortskrankenkassen
Leicht mit einer Erkältung zu verwechseln - AOK Hessen zum effektiven Grippeschutz

Bad Homburg. Wie Erkältungsviren übertragen sich die Influenzaviren über Tröpfchen-Infektion, also zum Beispiel durch Husten und Niesen. Dabei ist die echte Grippe (Influenza) nicht immer leicht von einem harmlosen grippalen Infekt zu unterscheiden. Nur etwa jeder Dritte leidet an den grippetypischen plötzlichen und heftigen Symptomen wie Fieber, Muskel-, Kopf- oder Gliederschmerz, begleitet von trockenem Husten.



Meist ist die Infektion nach fünf bis sieben Tagen überstanden. Hinzu kommt nochmal etwa dieselbe Zeit für die Erholung. „Es kann aber auch zu Komplikationen wie einer Mittelohrentzündung, einer Lungenentzündung oder auch Gehirnentzündung kommen, besonders bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem“, merkt Stephan Gill, Pressereferent bei der AOK Hessen, an. Die Krankheit kann dann erheblich länger andauern.



Wer Abstand zu Erkrankten hält und sich regelmäßig und gründlich die Hände wäscht, tut schon viel, um sich nicht anzustecken. Trotzdem gab es in der vergangenen Grippesaison rund neun Millionen Arztbesuche wegen Influenza. Das Robert Koch-Institut empfiehlt bestimmten Personengruppen, sich impfen zu lassen. Dazu zählen unter anderem Personen ab 60 Jahre, chronisch Kranke, Schwangere und Personen bestimmter Berufsgruppen mit erhöhter Infektionsgefahr, zum Beispiel medizinisches Personal. „Der Impfstoff bietet zwar keinen hundertprozentigen Schutz, senkt aber das Risiko, an Grippe zu erkranken und ist in der Regel gut verträglich“, so Gill. Mögliche Nebenwirkungen wie Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle oder leichte Erkältungssymptome klingen meist nach ein bis zwei Tagen folgenlos ab. Etwa zwei Wochen nach der Spritze hat der Impfstoff seine volle Wirkung entfaltet.



Es ist sinnvoll, dass die Impfung jährlich wiederholt wird, möglichst noch im November, denn der Impfstoff wird jedes Jahr neu an die aktuellen Grippevirentypen angepasst. „In dieser Grippesaison kommt ein Vierfachimpfstoff zum Einsatz, der gegen die vier häufigsten Virenstämme wirkt“, sagt Gill.



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