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Gesund leben in Köpenick |
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Der Integrationskindergarten „Hand in Hand“ der Käpt’n Browser gGmbH in Köpenick ist die erste Kindertagesstätte (KiTa) in Berlin, die das Zertifikat "Gesunde KiTa" für weitere drei Jahre tragen darf. Das von der Landesvereinigung für Gesundheit Sachsen-Anhalt entwickelte Zertifikat ist Ausdruck für besonderes Engagement im Bereich der Gesundheitsförderung. Das Auditierungsverfahren wird in Berlin und Brandenburg von der Arbeitsgemeinschaft für Gesundheitsförderung Gesundheit Berlin-Brandenburg e.V. durchgeführt. Die BKK VBU hat die Finanzierung des Qualitätssicherungs- und -entwicklungsverfahrens übernommen und unterstützt die KiTa seit mehr als drei Jahren dabei, Gesundheit in den Kindergartenalltag einzubinden.
Die KiTa hatte das Zertifikat erstmals vor drei Jahren für ihre zahlreichen Aktivitäten für die Kindergartenkinder erhalten. Insgesamt besteht das Prüfverfahren aus acht Kategorien mit 82 Kriterien. Bei der Überprüfung bestätigte das Team der KiTa jetzt erneut seinen Einsatz für die Gesundheit der Kleinen, aber auch die der Eltern und die der Mitarbeiter. „Wir führen regelmäßig Aktionsnachmittage zu verschiedenen Gesundheitsthemen durch“, erklärt Andrea Voss, Leiterin der KiTa, „zeigen Eltern und Kindern zum Beispiel, wie eine gesundes Pausenbrot aussieht oder wie sie im lauten Alltag abschalten und Ruhe finden können.“ Außerdem gebe es seit einem Jahr zwei regelmäßige Arbeitsgemeinschaften. Einmal in der Woche treffen sich sechs Kinder mit der Diät-Köchin und der Küchenassistentin der KiTa, um gemeinsam einzukaufen, zu schnibbeln, zu kochen und natürlich zu essen. In der Arbeitsgemeinschaft Bewegung lernen die Kinder auf spielerische Art, wie sie rückengerecht sitzen und heben, dass ihren Füßen barfuß laufen besonders guttut und wie sie sich nach der Anstrengung wieder entspannen können. Besonders stolz ist Andrea Voss aber darauf, dass ihr gesamtes Team auch selbst viele bewegungsfreundlicher geworden ist. „Vor vier Jahren haben von meinen 26 Kollegen und Kolleginnen nur drei außerhalb der KiTa Sport gemacht, heute ist es genau umgekehrt“, freut sie sich.
Seit 2006 unterstützt das Präventionsteam der BKK VBU das Engagement der KiTa, bietet Seminare zur Erhaltung der Gesundheit der Erzieher an, organisiert Workshops und stellt für die Aktionsnachmittage Experten zur Verfügung. „Die Kinder sind mit Begeisterung bei der Sache, nehmen wissbegierig alles auf und geben ihr Wissen dann an die Eltern weiter“, weiß Astrid Salomon, Präventionsbeauftragte der BKK VBU. „Es kommt nicht selten vor, dass Eltern durch ihre Kinder zu mehr Gesundheit im Alltag finden, weil die Kleinen zum Beispiel zu Hause Gemüsespieße nachmachen oder eine Entspannungsreise machen möchten“.
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